Ca-AKG ist eines der am intensivsten untersuchten Moleküle im Anti-Aging-Kontext. Studien an Modellorganismen und erste Humanuntersuchungen liefern mehrere Hinweise darauf, dass Ca-AKG unsere Langlebigkeit positiv beeinflussen kann.
Potenzielle gesundheitliche Vorteile im Longevity-Kontext:
Schutz vor chronischer Entzündung (Inflammaging)
Im Alter nehmen stille Entzündungen im Körper zu - ein Prozess, der als „Inflammaging“ bezeichnet wird.
AKG wirkt regulierend auf Entzündungsfaktoren und kann das Gleichgewicht entzündungshemmender und entzündungsfördernder Signale verbessern.
Dadurch unterstützt Ca-AKG ein stabiles und ausgeglichenes Zellmilieu - ein Schlüsselfaktor für gesundes Altern.
Energieproduktion in den Mitochondrien
Die Abnahme der mitochondriale Leistungsfähigkeit nimmt im Alter ab, was häufig im Kontext zu den Hallmarks of Aging steht.
Studien zeigen, dass Ca-AKG:
• die mitochondriale Effizienz verbessert
• oxidativen Stress reduziert
• Stoffwechselabläufe stabilisiert
Dadurch kann der Körper Energie effizienter bereitstellen und insgesamt widerstandsfähiger auf Belastungen reagieren.
Epigenetische Stabilität und biologische Alterung
AKG ist an Prozessen beteiligt, die regulieren, wie Zellen ihre Erbinformation nutzen. Diese Regulation ist ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses und beeinflusst, wie gut Zellen langfristig funktionieren- was bedeutend für das biologische Alter ist.
Eine der bekanntesten Untersuchungen in diesem Kontext ist die Rejuvant-Studie, in der Ca-AKG über mehrere Monate supplementiert wurde. Das Ergebnis:
Eine signifikante Reduktion des epigenetischen Alters (durch DNAm-Tests gemessen) bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters.
Auch wenn noch weitere Studien notwendig sind, gilt Ca-AKG als eine der vielversprechendsten Substanzen, die in epigenetische Alterungsprozesse eingreifen können.
Langlebigkeit in Modellorganismen
Mehrere Tierstudien zeigen, dass AKG die Lebensdauer um bis zu 30 % verlängern kann – insbesondere durch:
• reduzierte Entzündungsmarker
• stabilere Mitochondrien
• verbesserte Zellreparatur
• günstigere epigenetische Profile
Inwiefern diese Effekte auch vollständig auf den Menschen übertragbar sind, wird aktuell in klinischen Studien untersucht.